Montag, 22. März 2010
My Story of Life
clarence, 13:38h
Also vor ungefähr 5 Jahren war ich im letzten Jahr zu meinem Fachabitur als mein Vater Krank wurde. Diagnose Blasenkrebs. Da die Diagnose etwas zu spät kam, konnte man die Blase nicht mehr retten und er bekam einen Ausgang (Stoma). Er war über einen Monat im Krankenhaus und danach andauernd ein paar Tage für die Chemotherapie. Die Zeit war nicht sehr einfach aber mein Vater hat sich ja nicht hängen lassen und hatte meine Mutter und mich zur Unterstützung. Ein Jahr lang waren wir ständige Bewohner des Krankenhauses. Dann war alles überstanden... für ein Jahr, denn dann erkrankte meine Mutter an Brustkrebs. Die Brust konnten sie erhalten. Im Anschluss sollte eine chemotherapie stattfinden. Allerdings gab es dabei Komplikationen und die letzten Tropfen der Chemo liefen daneben und verbrannten die ganze linke schulter und Teile der Brust. Der Arm ist nicht mehr so Einsatzfähig wie zu vor. Aber durch das schnelle Handeln der Schwestern hat es meine Mutter noch geschafft. Eine Stunde später und die Chemo hätte die kompletten Blutbahnen verbrannt. Danach war es nicht mehr möglich die Chemotherapie fortzusetzen also bekam sie Bestrahlung was dazu führte das der andere Arm auch nicht mehr richtig funktionierte. Der Recht Arm hat sich mittlerweile wieder erholt, der Linke wird das nie wieder. Die Ärzte haben natürlich die Schuld meiner Mutter gegeben sie hätte den Arm ja nicht bewegen dürfen. Darüber wurde sie aber nie aufgeklärt, da andere Patienten auch ihren Arm bewegten. Seit dem ganzen ist jetzt ein Jahr vergangen. Und alles überstanden. Jetzt muss ich mich einmal im Jahr mit Ultraschall untersuchen lassen, da der Brustkrebs in der Familie liegt und bisher in jeder Generation war. Mammographie ist bei mir noch nicht machbar, denn ich bin erst 20.
Durch die ganzen letzten Jahre habe ich eine andere Sichtweise bekommen. Ich sehe nichts mehr als selbstverständlich und gebe immer mein bestes. Ich versuche alle meine Träume zu verwirklichen und schiebe nichts mehr auf.
Durch die ganzen letzten Jahre habe ich eine andere Sichtweise bekommen. Ich sehe nichts mehr als selbstverständlich und gebe immer mein bestes. Ich versuche alle meine Träume zu verwirklichen und schiebe nichts mehr auf.
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